Kategorie "Work-Life-Balance"

 

Was Bewerber wirklich wollen: Flexible Arbeitszeiten

Apr25

Flexible Arbeitszeiten und leistungsbasierte Vergütung: Zwei Stichwörter, die bei anziehendem Arbeitsmarkt und im Wettstreit um die besten Fach- und Führungskräfte den Unterschied zwischen einem zukunftsorientierten und einem gestrigen Unternehmen machen können. Um Bewerber von sich zu überzeugen, müssen Unternehmen heute mehr bieten als nur ein hohes Gehalt. Die persönliche Ebene zählt: Work-Life-Balance ist heutzutage mindestens genauso wichtig.

Die Zeiten, in denen einem die Personalabteilung im Nacken saß, wenn man mal fünf Minuten später im Büro saß, sind zum Glück schon länger vorbei. Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter bezüglich ihrer Arbeitszeit wird heute in vielen Unternehmen praktiziert und funktioniert hervorragend. Dennoch: Das Klischee, einen motivierten, einsatzbereiten Mitarbeiter erkenne man an seinen Überstunden, hält sich hartnäckig.

Work-Life-Balance? Von wegen! Für knapp ein Drittel der deutschen Berufstätigen hat der Job Priorität.

Feb29

Eine repräsentative Umfrage der Apotheken-Umschau hat ergeben, dass für 31,6 % der Berufstätigen die Arbeit der wichtigste Lebensinhalt ist.

Nun klingt das aber so, als wären wohl 30 % der Deutschen absolut glücklich mit ihrem Job, dass sie einfach nicht davon lassen können. Eine StepStone-Umfrage von 2012 zeigt allerdings, dass sogar 48 % der Deutschen das Arbeitsklima in ihrer Firma als „enttäuschend“ bezeichnen würden. Zwischen diesen beiden Gruppen muss es einfach Schnittmengen geben, und die Apotheken-Umschau bestätigt: Die Arbeitseinstellung kann sich im Laufe der Zeit drastisch ändern. Mehr als jeder dritte Befragte gab dort an, die Arbeit habe früher einen höheren Stellenwert eingenommen und diesen inzwischen eingebüßt. Das überrascht zunächst nicht: Spätestens, wenn man eine eigene Familie hat, verschieben sich die Prioritäten ganz automatisch.

Work-Life-Balance in der Umsetzung

Dez19

Psychische Erkrankungen nehmen als Ursache von Krankschreibungen seit Jahren kontinuierlich zu. Stress im Job, wenig Freizeit, Druck von der Chefetage, aber auch die eigenen Ansprüche setzen Arbeitnehmern zu und führen in letzter Konsequenz zu einem Anstieg von krankheitsbedingten Ausfällen. Ein tragbarer Lösungsansatz: die Verbesserung der Work-Life-Balance des Arbeitnehmers durch betriebliche Maßnahmen.

1) Flexible Arbeitszeiten
Die Vorstellung vom Arbeitnehmer, der seine Leistungsbereitschaft dadurch beweist, dass er bis lange nach offiziellem Feierabend im Büro bleibt, erscheint heute eher antiquiert. Das sklavische Festhalten an festen Bürozeiten verhindert vor allem Flexibilität. Die Einrichtung von Gleitzeit- und Teilzeit-Modellen kommt Arbeitnehmern entgegen, ohne an der Gesamtarbeitszeit zu rütteln. Auch das Prinzip „Wer fertig ist, kann gehen“, das Mitarbeitern ermöglicht, nach Erledigung eines Tagespensums die Arbeit zu beenden, kann Flexibilität und Motivation erhöhen.

Psychische Erkrankungen immer häufiger Grund von Krankschreibungen

Dez15

Etwa jede 8. Krankschreibung erfolgt inzwischen aufgrund einer psychischen Erkrankung des Arbeitnehmers, z. B. Angststörung, Depression oder Burn-out-Syndrom. Warum sind Arbeitnehmer so stark belastet und ist die Forderung nach einer besseren Work-Life-Balance ein Lösungsansatz?

Der Anteil psychischer Krankheiten als Ursache für Krankschreibungen ist seit Jahren kontinuierlich steigend. Psychische Probleme sind bei Arbeitnehmern die vierthäufigste Krankheitsursache. Immer mehr Menschen können der Belastung im Job nicht mehr standhalten, entwickeln schwere psychische Symptome bis hin zur Depression.