Gallup Index 2011 – Führungskräfte müssen emotionale Bindung ihrer Mitarbeiter stärken

Mai14

Das Beratungsunternehmen Gallup hat am 20. März 2012 den Engagement Index 2011 veröffentlicht. Das Ergebnis ist erschreckend: Ein Fünftel der Befragten gab an, sich innerlich bereits vom Job verabschiedet zu haben.

Die Studie zeigt, dass 23 Prozent der Beschäftigten innerlich bereits gekündigt haben und 63 Prozent nur noch Dienst nach Vorschrift machen, ohne sich zu engagieren. Nur 14 Prozent der Befragten fühlen sich emotional an ihren Arbeitgeber gebunden und würden sich freiwillig für die Firma einsetzen. Erstaunlich: Die Zufriedenheitsrate ist dennoch sehr gut. Neun von zehn Angestellten mögen ihre Arbeit und die Mehrheit findet auch die Vergütung angemessen. Die mangelnde emotionale Bindung der Arbeitgeber scheint also nicht an den Rahmenbedingungen des Jobs zu liegen: „[…] Führungskräfte sind diejenigen, die in der Verantwortung stehen, da sie es sind, die das Arbeitsumfeld durch ihr Führungsverhalten prägen und gestalten“, so Marco Nink, Strategic Consultant bei Gallup.

Was Bewerber wirklich wollen: Flexible Arbeitszeiten

Apr25

Flexible Arbeitszeiten und leistungsbasierte Vergütung: Zwei Stichwörter, die bei anziehendem Arbeitsmarkt und im Wettstreit um die besten Fach- und Führungskräfte den Unterschied zwischen einem zukunftsorientierten und einem gestrigen Unternehmen machen können. Um Bewerber von sich zu überzeugen, müssen Unternehmen heute mehr bieten als nur ein hohes Gehalt. Die persönliche Ebene zählt: Work-Life-Balance ist heutzutage mindestens genauso wichtig.

Die Zeiten, in denen einem die Personalabteilung im Nacken saß, wenn man mal fünf Minuten später im Büro saß, sind zum Glück schon länger vorbei. Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter bezüglich ihrer Arbeitszeit wird heute in vielen Unternehmen praktiziert und funktioniert hervorragend. Dennoch: Das Klischee, einen motivierten, einsatzbereiten Mitarbeiter erkenne man an seinen Überstunden, hält sich hartnäckig.

Recruiting-Trends 2012 – Augmented Reality Teil 2: Anwendungsmöglichkeiten

Mrz08

BMW hat bereits eine viel beachtete Einbindung von Augmented Reality in den Recruitment-Prozess vorgenommen – und das schon im Dezember 2011. Die Möglichkeiten, diesen Trend zu Rekrutierungszwecken zu nutzen, ist damit allerdings noch lange nicht ausgeschöpft.

Eine Anwendungsmöglichkeit haben wir also bei dem Automobilhersteller schon gesehen: Augmented Reality bei Print-Anzeigen. Dabei werden durch das Betrachten einer Printanzeige durch die Smartphone- oder Tablet-Kamera zusätzliche (bewegliche) Inhalte freigeschaltet – eine tolle Funktion.
Es gibt aber noch mehr Wege, diese neue Form der Informationsvermittlung für das Recruitment nutzbar zu machen.

Work-Life-Balance? Von wegen! Für knapp ein Drittel der deutschen Berufstätigen hat der Job Priorität.

Feb29

Eine repräsentative Umfrage der Apotheken-Umschau hat ergeben, dass für 31,6 % der Berufstätigen die Arbeit der wichtigste Lebensinhalt ist.

Nun klingt das aber so, als wären wohl 30 % der Deutschen absolut glücklich mit ihrem Job, dass sie einfach nicht davon lassen können. Eine StepStone-Umfrage von 2012 zeigt allerdings, dass sogar 48 % der Deutschen das Arbeitsklima in ihrer Firma als „enttäuschend“ bezeichnen würden. Zwischen diesen beiden Gruppen muss es einfach Schnittmengen geben, und die Apotheken-Umschau bestätigt: Die Arbeitseinstellung kann sich im Laufe der Zeit drastisch ändern. Mehr als jeder dritte Befragte gab dort an, die Arbeit habe früher einen höheren Stellenwert eingenommen und diesen inzwischen eingebüßt. Das überrascht zunächst nicht: Spätestens, wenn man eine eigene Familie hat, verschieben sich die Prioritäten ganz automatisch.

Recruiting-Trends 2012 – Augmented Reality Teil 1: Voraussetzungen

Feb27

Wir haben bereits erste Schritte, Augmented Reality in den Recruitment-Prozess einzubinden, gesehen: BMW und Otto haben Pionierarbeit geleistet und Bewerber mit ihren innovativen Konzepten begeistert. Was prädestiniert diese neue Technologie für die Nutzung im Recruitment? Sie hat das Potenzial, unsere Bedürfnisse nach schneller, mobiler Information zu befriedigen und die Jobsuche vom Schreibtisch zu entkoppeln.

Augmented Reality ist ein Lösungsansatz für das Integrieren zusätzlicher Informationen in ein eigentlich beschränktes Medium wie ein Plakat oder eine Print-Anzeige. Daher ist er natürlich nur in Verbindung mit mobiler Technologie denkbar (also Smartphones und Tablet-PCs mit eingebauter Kamera und Internetzugang). Zu Hause oder im Büro existiert diese Aufgabenstellung nicht, da man dort ja stationäre Geräte hat, mit denen das ganze Netz in wenigen Klicks verfügbar ist.

Kalaydo-Umfrage bestätigt: Mitarbeiterbindung wird immer wichtiger

Feb23

Eine aktuelle Umfrage der Online-Stellenbörse Kalaydo bestätigt, dass neben der Neueinstellung qualifizierter Fachkräfte auch deren Bindung immer mehr Bedeutung im Personalwesen erlangt. Die Mitarbeiterbindung wird 2012 zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen und eine der Schlüsselherausforderungen für Personalabteilungen.

In der Umfrage wurden Personalverantwortliche aus ganz Deutschland zu ihrer Einschätzung der aktuellen Arbeitsmarkt-Situation befragt. Von den an der Studie teilnehmenden Personalverantwortlichen glauben 97 %, dass Mitarbeiterbindung in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Das liegt vor allem daran, dass der Wettbewerb um Fachkräfte in vielen Branchen zunimmt: 89 % der Befragten gaben an, es werde immer schwieriger, passende Bewerber zu finden.

Gamification: Daimler auf Fliplife

Feb21

Ob man es „Game Mechanics“, „Social Rewards“, „Gamification“ oder auch „Gamifizierung” nennt – es ist ein neuer Trend im Recruiting. All diese Namen  bezeichnen die  Verwendung von Spielmechaniken in Nicht-Spielanwendungen (mehr dazu in unserem Artikel Recruiting-Trends 2012: Recrutainment).

Das Ziel von Gamification im Recruiting: potenziellen Bewerbern spielerisch das eigene Unternehmen näherbringen. Dabei geht man von einem recht banalen psychologischen Phänomen aus: Warum nämlich spielen Menschen? Sie lieben den Wettbewerb, die Konkurrenz, sich mit anderen zu messen und die Belohnung, die am Ende eines erfolgreichen Spiels steht. Diesen Umstand machen sich Unternehmen jetzt zunutze, indem sie ihre Marke in einem spielerischen Kontext platzieren. Dort wird die Werbebotschaft nicht als störend empfunden, da sie direkt das Spiel unterstützt, anstatt es zu unterbrechen.

Social Media am Arbeitsplatz Teil 2 – Warum eine freie Netzkultur Ihrem Unternehmen gut tun kann.

Jan31

Bis zu 5 Stunden wertvoller Arbeitszeit sollen Arbeitnehmer wöchentlich mit dem Surfen auf Social Networks vergeuden, so eine Studie vom Winter 2011. Nachdem wir uns schon ein wenig mit den negativen Auswirkungen des sozialen Netzwerkens am Arbeitsplatz beschäftigt haben, wollen wir nun untersuchen, welche positiven Aspekte eine freie Netzkultur am Arbeitsplatz haben kann.

Mitarbeiterbindung: Verbote haben selten zur Folge, dass sich der dadurch eingeschränkte Mitarbeiter ergeben in sein Schicksal fügt. Im Gegenteil: Missmut und Demotivation sind die wahrscheinlicheren Konsequenzen eines Verbots von privater Internet-Nutzung am Arbeitsplatz. Dazu kommt Enttäuschung über das Misstrauen, das einem vom Arbeitgeber entgegengebracht wird. Um die Mitarbeiterzufriedenheit zu sichern und somit die Fluktuation von Personal zu vermindern, sollte dem Arbeitnehmer nicht seine Mündigkeit abgesprochen werden.