Social Media am Arbeitsplatz Teil 2 – Warum eine freie Netzkultur Ihrem Unternehmen gut tun kann.

Jan31

Bis zu 5 Stunden wertvoller Arbeitszeit sollen Arbeitnehmer wöchentlich mit dem Surfen auf Social Networks vergeuden, so eine Studie vom Winter 2011. Nachdem wir uns schon ein wenig mit den negativen Auswirkungen des sozialen Netzwerkens am Arbeitsplatz beschäftigt haben, wollen wir nun untersuchen, welche positiven Aspekte eine freie Netzkultur am Arbeitsplatz haben kann.

Mitarbeiterbindung: Verbote haben selten zur Folge, dass sich der dadurch eingeschränkte Mitarbeiter ergeben in sein Schicksal fügt. Im Gegenteil: Missmut und Demotivation sind die wahrscheinlicheren Konsequenzen eines Verbots von privater Internet-Nutzung am Arbeitsplatz. Dazu kommt Enttäuschung über das Misstrauen, das einem vom Arbeitgeber entgegengebracht wird. Um die Mitarbeiterzufriedenheit zu sichern und somit die Fluktuation von Personal zu vermindern, sollte dem Arbeitnehmer nicht seine Mündigkeit abgesprochen werden.

Social Media Guidelines Teil 2 – Die wichtigsten Vorgaben

Dez30

Die Wichtigkeit von Social Media Guidelines wurden bereits in Teil 1 erläutert. Nun ist noch zu klären: Welche Vorgaben sollte ich meinen Mitarbeitern eigentlich machen? Wie kann ich die Information so aufbereiten, dass sich niemand gekränkt, gegängelt oder gar entmündigt fühlt? Und welches Medium ist am besten dafür geeignet, die Guidelines anschaulich zu erklären?

Hier ist eine Auswahl der wichtigsten Social Media Guidelines, die in jedem Unternehmen beachtet werden sollten:

1.       Achten Sie unsere Unternehmenswerte.
Wenn Sie bereits ausgearbeitete Unternehmenswerte haben, sollten Mitarbeiter diese als einen Grundstock an Guidelines verstehen. Wenn nicht, könnte die Ausarbeitung von Unternehmenswerten einen guten Anfang für das Erarbeiten von Guidelines darstellen.

Social Media Guidelines für Arbeitnehmer Teil 1 – Sinnvolle Regulierung oder Eingriff ins Privatleben?

Dez23

Social-Media-Portale nehmen in unseren Leben einen immer größeren Raum ein – ob beruflich oder privat. Mitarbeiter, die im Netz unterwegs sind, werden automatisch zu Markenbotschaftern ihrer Unternehmen. Sollten Unternehmen die Internetaktivitäten ihrer Mitarbeiter regulieren oder stellt dies einen unzulässigen Eingriff ins Privatleben dar? Die Frage wird kontrovers diskutiert, kann jedoch mit Blick auf das Unternehmensimage nur so beantwortet werden: Social Media Guidelines, die zur Regulierung des Mitarbeiterverhaltens im Netz dienen, sind inzwischen geradezu unerlässlich geworden.